Letztes update: 

08.06.2026: Home:

Eröffnung Stadtmuseum, Eisenbahnwelten: aktuelles Foto vom HBF Oldenburg; Pekol/VWG/ Bus/WOAG: Endstelle Im Kleigrund; Historie: Swoboda Essig u. Senf- fabrik 


Unter Postwelten findet man jetzt die Berichte über die Postkutschenzeit, der Bahnpost und von Brief-marken. Die Artikel über den Residenzboten und der Ansichtskarte findet man nun unter Historie. Die Seite Trollibus und Eisenbahwelten wurden überarbeitet. 

www.klausdstolle.de
www.klausdstolle.com
www.trollibus-oldenburg.eu

 

Willkommen auf meiner Homepage

Hier findet man Interessantes über Oldenburg Stadt und Land, Eversten-Bloherfelde, den "Trollibus", Pekol und der VWG, Eisenbahnen, Kraftposten, Land- und Bahnbusse, Baudenkmäler, der Jugendherberge Birkenheide,  Sagen, Briefmarken und  mehr.


Ich freue mich, dass Ihr meine Homepage gefunden habt, auf dieser Seite findet ihr neben einer Inhaltsübersicht, Aktuelles und auch das Impressum


In meiner privaten Homepage, beschäftigte ich mich vor allem mit Themen aus meiner Heimatregion, über die man ansonsten wenig erfährt. Wie die Zeiten als in der Stadt Oldenburg noch ein Trollibus fuhr. Unter Oldenburg findet man auch etwas über über die Norddeutschen Riesenfete ,über Eversten und Links zu Oldenburger Sagen. Ich möchte unter Themenwelten an das Schicksal von Baudenkmälern in Oldenburg und an die Jugendherberge Birkenheide erinnern. Man findet auf der Homepage auch etwas über  Eisenbahn, Über die Zeit der Postkutschen, der Bahnpost und Briefmarken . Über den Überlandverkehr und der Kraftpost, über Theodor Pekol, Erich Passon, Stadtomnibusse und der VWG, sowie über den Oldenburger Residenz-Boten  und weiteren Ereignisse aus dem Oldenburger Land unter Historie


Ich habe in meiner Homepage einige Artikel überarbeitet und dabei auch einige Bereiche hinzugefügt und verändert.


Dann viel Spass!


Hier geht es direkt zu www.trollibus-oldenburg.eu mit der Obuszeit in Oldenburg.


Hinweis: Einen Link zum Stationssteckbrief des HBF Oldenburg hier und auf den Seiten Eisenbahnwelt



Aktuelles und Inhaltsübersicht



Eröffnung des Stadtmuseum am 06.06. und 07.06.2026 

Blick auf den Neubau des Stadtmuseums im Juni 2026


Am 06.06.2026 eröffnete das neue Stadtmuseum in Oldenburg, daher konnte das neue Gebäude und die Ausstellungen vom 06. bis 07.06.2026 kostenlos besucht werden. Im ersten und zweiten Obergeschoss befindet sich die interaktive Dauerausstellung, die die Entwicklung der Stadt Oldenburg von der ersten Ansiedlung bis zur Gegenwart zeigt. Im Foyer befindet sich das Cafe Atrium. Im vierten Obergeschoss gibt es kreative Mitmachaktionen. Auf der Dachterrasse ist ein Ausblick über die Stadt möglich. Mit der Sanierung der Villen an der Raiffeisenstraße wird es aber noch bis Ende 2027/Anfang 2028 dauern.

 

Auf der Homepage der Stadt Oldenburg heißt es dazu: "Die Dauerausstellung umfasst rund 350 Objekte auf zwei Ebenen. Neben bedeutenden Exponaten wie den erstmals gezeigten Heidenwall-Hölzern, dem Grundstein der Synagoge von 1854 oder dem mittelalterlichen Richtschwert sind auch Objekte zu sehen, die vom Alltag und Leben der Menschen bis in die Gegenwart erzählen: Etwas ein Ticket zum Nirvana-Konzert in Oldenburg im Jahr 1989, die Kultfiguren Mecki und Esel vom Kramermarkt oder der Wohnungsschlüssel eines aus Syrien geflüchteten Oldenburgers – zu seinem inzwischen zerbombten ehemaligen Zuhause. Die drei Themenbereiche „Was ist Stadt?“, „Wer macht Stadt?“ und „Oldenburg ist …“ schlagen dabei stets die Brücke in die Gegenwart und Zukunft." Link zur Stadt Oldenburg


Zu sehen ist dort unter anderen, das ehemalige Tor zum Ausbesserungswerk der DB, die Leuchtreklame der ehemaligen Glashütte auch etwas über die Firma Pekol. Auch einst in Oldenburg produzierter Lebensmittel wurden ausgestellt. Das war Anlass auch auf der Seite Historie an eine heute fast vergessende Firma aus Oldenburg zu erinnern. 


Cäcilienbrücke Rückblick auf die alte Hubbrücke 1927 - 1925 und die Neuplanung 


Die Cäcilienbrücke wurde am 8. November 1927 eingeweiht, sie galt seinerzeit mit 42 m Spannweite als die größte Hubbrücke Europas. Der Erbauer der Brücke war Oberbaurat Adolf Rauchheld (1868-1932). Zunächst als Superlative gefeiert wurde sie in der Folgezeit zu einen Verkehrshindernis. Kurz vor Ende des II. Weltkrieges im Mai 1945 wurde die Brücke von der deutschen Wehrmacht noch gesprengt, so dass nur die beiden Türme an der Bremer Straße stehen blieben, während die Türme am Damm fast ganz verschwunden waren. Der Brückenteil selbst, der schräg zwischen den Türmen lag wurde von den Kanadiern schon bald wieder in die Widerlager zurückgehoben und zunächst provisorisch wieder hergestellt, so dass sie schnell wieder für den Personenverkehr und bald auch wieder für den Straßenverkehr nutzbar war. Allerdings konnte sie lange nicht gehoben werden so dass die Binnenschiffe sie nur bei Niedrigwasser passieren konnten, obwohl im Mai 1946 der Brückenteil noch um einen Meter angehoben wurde. Der Schiffsverkehr kam allerdings erst nach der erfolgten Räumung des Küstenkanals von Trümmern ab Juli 1946 wieder in Gang. Der Wiederaufbau der Hubbrücke zog sich einige Zeit hin, da immer wieder Baumaterialien gestohlen wurden. Erst im Juli 1948 war sie  dann wieder voll funktionsfähig. Von 1936 bis 1945 und von 1948 bis 1957 fuhren auch die legendären Oldenburger Trollibusse über diese Hubbrücke.


Fast wäre sie schon in den siebziger Jahren einer Hochbrücke zum Opfer gefallen, doch dann wurde diese in der Amalienstraße gebaut. Die bereits am 22. Dezember 1926 dem Verkehr übergebene Hubbrücke im Zuge der Amalienstraße / Nordstraße, die den Namen „Amalienbrücke“ trug, wurde im Jahre 1980 nach Fertigstellung der neuen gleichnamigen Hochbrücke abgerissen.

Cäcilienbrücke im Jahre 1937 und 2014. Fotos Archiv Stolle

Bereits seit 2013 drohte auch der Schwesterbrücke am Damm der Abriss, ein Neubau sollte in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung und der Bevölkerung, die sehr an der Brücke hänge, erfolgen. Diskutiert wurde seitdem beispielsweise auch, ein hydraulikbetriebenen Hubbrückenneubau zu schaffen, der sich architektonisch eng an das Vorgängermodell anlehnen könne.

Aufgrund von gravierenden Mängeln an den Mauerwerkstürmen, an der Gründung und der Antriebstechnik entschied man sich für einen Brückenneubau. Denn in den vergangenen Jahren hatten sich die gegenüberstehenden Türme um drei Zentimeter einander zugeneigt.
Ab Freitag dem 24.04.2020 war die Cäcilienbrücke außer Betrieb, gegen 7 Uhr wurde die Brücke angehoben und war seitdem nicht mehr passierbar, damit endete nach 93 Jahren die Nutzung dieses Oldenburger Bauwerks über den Küstenkanal. Im Frühjahr 2020 wurde wenige 100 Meter entfernt eine Behelfsbrücke für Fußgänger und Radfahrer gebaut, die zeitgleich in Betrieb genommen wurde. Am 25.04.2020 wurde die Brücke nochmal herunter gefahren, damit die Asphaltschicht der Fahrbahn und Fußwege abgefräst werden konnte, danach wurde der 42 m lange und 277 Tonnen schwere Überbau wieder hochgefahren. Nachdem der Überbau auf einer auf jeder Uferseite erstellten 2,7 m hohen Stahlkonstruktionen abgesenkt worden war, erfolgte am 09.05.2020  mit Hilfe eines Schwimmkrans die Aushebung des Brückenüberbaues der anschließend auf einen Lastkahn gesetzt wurde und zum Osthafen abtransportiert wurde. Danach ragten nur noch die vier Türme der Cäcilienbrücke in den Himmel. Da asbesthaltige Funde eine Demontage einzelner elektrotechnische Bauteile nötig machen, bevor der Abriss der 4 Türme erfolgen konnte, war geplant, das im 4. Quartal 1924 der Abbruch der Türme erfolgen sollte. Am 14.09.2024 meldete die NWZ aber das sich bisher kein Unternehmen auf die Ausschreibung zum Abbruch der Brücke gemeldet hätte. Das WSA teilte am 19.11.2024 aber mit, das der Auftrag zum Abriss inzwischen erfolgreich vergeben wurde und im Januar 2025 begann zunächst der Abriss der auf der Osternburger Seite befindlichen Türme, bis Ende März 2025 waren die Abrissarbeiten sämtlicher Türme beendet. 


Zunächst hieß es noch das bis 2028, wenn alles glatt läuft, der Neubau fertiggestellt sein soll. Nun aber rechnet man damit, das erst im Jahr 2029 die Fertigstellung erfolgt sein würde.

Es bleibt abzuwarten, wann tatsächlich mit dem Neubau begonnen wird. Laut den ursprünglich vom Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) vorgestellten ersten Planungen für die neue Cäcilienbrücke sollte diese wieder als Hubbrücke mit beweglichen Brückenüberbau und 4 Hubtürmen errichtet werden. Die Hubhöhe sollte aber um einen Meter vergrößert werden. Im gehobenen Zustand soll die Brücke für Fußgänger passierbar sein. Wegen der Erhöhung der Hubhöhe auf 4,50 Meter sieht die Planung eine Treppenführung von einem Podest aus in den Turm vor. Die Durchgänge an den Türmen und die Treppenbreite sollen künftig 2 m betragen. Die Steuerung erfolgt vor Ort, da ein Blickkontakt vor Ort wegen des hohen Verkehrsauf-kommens erforderlich ist.


Thema Oldenburg


Rathausmarkt - Nordseite bis 1970


Im August 2017 stellte die BLB Immobilien die Entwürfe für das Neubauprojekt auf der nördlichen Seite des Marktplatzes vor. Der Siegerentwurf fand wie erwartet ein geteiltes Echo. Ob es zu einen Neubau käme oder die alten Gebäude saniert würden, sollte in einer technisch-wirtschaftlichen Realitätsprüfung bis Ende 2017 entschieden werden. Anfang November 2017 entschied sich die Bank wegen der Haltung der Stadt auf einen Neubau zu verzichten und stattdessen die vorhandenen Gebäude zu sanieren, auch ein möglicher Verkauf wurde nicht mehr ausgeschlossen. Zeit für mich mal einen Blick auf die Nordseite des Marktes zu machen, bevor die heutigen Bürohäuser, die den Platz ein großstädtisches Flair geben sollten, entstanden sind. Am Markt 4 befand sich bereits ab 1583 ein Gasthof aus dem sich ein Hotel entwickelte, dass somit  eines der ältesten Hotels der Stadt wurde, zuletzt trug es den Namen "Hotel zum Erbgroßherzog" Das Gebäude das im Jahre 1807 neuerrichtet wurde, war lange Zeit einer der gesellschaftlichen Mittelpunkte der Stadt. Das Gebäude Markt 5 war eines der Bürgerhäuser am Markt, es diente bis zur Mitte des 19.Jahrhunderts Wohnzwecken, seit 1859 wurde es von Kaufleuten und Kapitalgesellschaften genutzt. So nutzte u.a. die Spar und Leihbank (1868 – 1874) und das Kaiserliche Telegraphenamt (1874 – 1903) das Gebäude. 


Von 1918 bis 1943 nutzte die Handels- u. Gewerbebank, aus der 1941 die Volksbank Oldenburg hervorging das Haus. Seit 1943 gehörte es den Oldenburger Vorortbahnen Theodor Pekol und ging 1967 in den Besitz der Staatlichen Kreditanstalt Oldenburg-Bremen (SKA) über, die beide Häuser 1972 abreißen ließ und dort ein Bürogebäude für die Öffentlichen Bausparkasse Oldenburg-Bremen errichtete.


Aufnahmen von 1930 Markt 4, 5, 6 und von 1967 Markt 6 und 7. Das Haus Markt 7 das 1910 erbaut wurde steht heute noch. Foto: Archiv Stolle.








Dass rote Gebäude Markt 6, das die Nordseite des Marktes bis 1970 prägte wurde in den Jahren 1871-1872 vom Architekten Ludwig Klingenberg als Bankgebäude für die Oldenburgische Spar und Leihbank errichtet, die um 1911 in das neue Bankgebäude am Markt 12 zog (heutige Bremer Landesbank -BLB). Um 1922 wurde es als Bürogebäude genutzt u.a. von Stadtkämmerei und Stadtarchiv. Zunächst gab es zum Markt hin noch zwei Eingänge, die aber später nach und nach in Fenster umgewandelt wurden, der Eingang befand sich danach an der Seite zum Haus Nr. 5. So war es schon 1923 als die am 16.12.1918 gegründete Stadtsparkasse in das Gebäude zog. Da diese kommunale Sparkasse zum 10.02.1933 in die Landessparkasse eingegliedert wurde, erwarb danach die Öffentliche Lebensversicherungs-anstalt Oldenburg das Gebäude, die es lange Zeit selbst nutzte. Später vermietete sie die Geschäftsräume an die Schneidereinkaufs- und Lieferungsgenossenschaft Weser-Ems, auch die Stadt Oldenburg nutzte Räumlichkeiten bis April 1970 waren dort die Stadtkämmerei und das Jugendamt ansiedelt. Noch im Jahr 1970 wurde das Gebäude abgerissen und es entstand ein sechsgeschossiger Neubau, der 1971 fertiggestellt wurde und an die Bundespost und einen Teppichhändler vermietet wurde. In Laufe der Zeit wurde aber die gläserne Fassade dem Nachbarhaus angepasst, da das Gebäude in den Besitz der BLB übergegangen war.  Meiner Meinung nach wäre die Fassade des 1872 erbauten Gebäudes, ohne das draufgesetzte Dachgeschoss erhaltenswert gewesen, so dass die Marktnordseite ihren historischen Charakter behalten hätte. Aber bereits im Jahre 1949 wurde leider die baufällig gewordene Balustrade entfernt und dafür nach den Plänen des Architekten Bürgin ein neues Stockwerk errichtet. Am 17.09.1949 meinte die NWZ dazu:  „Wenn die Bau- und Verschönerungsarbeiten an diesem Haus und an den Nachbarhäusern beendet sind, wird der Marktplatz einer der markantesten Punkte im Oldenburger Stadtbild seinen düsteren Anblick verloren haben und im freundlichen Licht erscheinen.“

Heutzutage sind leider diese dem Marktplatz einst prägenden Gebäude verschwunden.


Abgesang auf den "Grünen Jäger" im Stadtteil Eversten


Seit Jahrzehnten hat das Gebäude Edewechter Landstraße 11 mit der dahinter liegenden Ansgarikirche den Stadtteil Eversten geprägt, nach dem Abriss Anfang Juni 2016 hat sich das Erscheinungsbild dieser Gegend sehr verändert. Das ehemalige Gebäude, wurde zwar schon um 1818 errichtet, hat im Laufe der Geschichte aber wesentliche Veränderungen erfahren und diente erst seit dem 01.05.1873 auch als Gastwirtschaft. Es wird vermutet, das der damalige Besitzer J.H. Kayser den Namen "Grüner Jäger" für das Lokal wählte, da ein Vorbesitzer Oberförster und Jäger war. Zwischen 1904 und 1913 wechselten die Besitzverhältnisse mehrmals und im Jahre 1910 war die Gaststätte um ein Kegelhaus ergänzt worden. Nach dem Kauf des Gebäudes durch Gerhard Schmalriede 1913 folgte der Anbau eines Tanzsaales und der "Grüne Jäger" erlebte seine erste Blütezeit. Im März des Jahres 1947 erwarb Wilhelm Dierks das Gebäude und gestaltete es durch Um- und Erweiterungsbauten komplett neu. Der Saalbetrieb mit Restaurant und Kaffeegarten wurde zu einem Treffpunkt von Gesellschaftsfeiern und Tanzveranstaltungen in Oldenburg. Siehe dazu auch den Bericht der NWZ

Das Gebäude Edewechter Landstr. 11 in Eversten im April 2016 kurz vor dem Abriss des Gebäudes. Foto: KDS

Nach dem Tode des beliebten Gastwirt Willy Dierks im Jahre 1964 konnte der Betrieb nicht aufrecht erhalten werden und im Jahre 1966 wurde K. Stärzenbach Eigentümer des Gebäudes. Aus dem „Grünen Jäger“ wurde ab 16.07.1965 der „Star Palast“. Dort traten 1965/1966 wie im legendären Hamburger "Star Club" Livebands auf, so fand dort u.a. ein Beatweltrekord von Cliff Cenneth & The Road Hogs statt. Aber der "Star Palast" blieb nur eine kurze Episode, in der Folgezeit wurde der Tanzsaal für gewerbliche Zwecke genutzt. Zunächst war dort ab 15.09.1967 der "Für Sie" Discount untergebracht, ab 26.01.1971 folgte ein Penny-Supermarkt. Ab Mitte 1973 wurde das Gebäude dann für lange Zeit die Heimat der Firma Wülta, einem Fachgeschäft für Tapeten, Farben und Bodenbelägen. Der vordere Bereich wurde lange Zeit noch als Diskothek genutzt u.a. unter den Namen „New Orleans“, zuletzt gab es dort den Barbetrieb Tiffany. Der in diesem Zusammenhang in der NWZ genannte EfA-Markt nutzte übrigens niemals die Räumlichkeiten im Grünen Jäger, sondern eröffnete am 22.10.1969 seine Filiale an der Hauptstraße 107, nachdem der Großhandel Westerholt ein neues Gebäude an der Edewechter Landstraße bezogen hatte. Bis auf die Tankstelle, die unter Denkmalschutz steht, ist im August 2016 das Gelände freigeräumt worden und war seitdem Brachland. Ende 2022 wurden Rohre für die Grundwasserabsenkung verlegt, da zunächst dort eine Tiefgarage mit 25 Stellplätzen entstand, deren Einfahrt von der Edewechter Landstraße aus entlang der Ansgarikirche verläuft. Insgesamt entstanden 33 Mietwohnungen in 6 Häusern, 4 davon liegen direkt an der Edewechter Straße und 2 an der Krummen Straße. Die ehemalige Tankstelle wird saniert und soll dann zum gastronomischen Bereich gehören, der im Untergeschoss des benachbarten Neubaus entsteht.


Interessantes zum Thema Oldenburg, unter anderen etwas über Straßennamen,  der Norddeutschen Riesenfete, über Eversten und Bloherfelde, der Kanalbrücke Hundsmühler Str. und über Oldenburger Sagen findet man auf der Seite Oldenburg. Letztes update 23.02.2026


Themenwelten


Auf der Seite Themenwelten erfährt man etwas über die ehemalige Jugendherberge Birkenheide und dem Oldenburger Schloßplatz im Wandel der Zeiten über Schicksale von Gebäuden und Denkmäler in der Stadt Oldenburg. Weiter Berichte über Oldenburgs verschwundene Kaufhäuser und Filmtheater und dem Denkmalschutz 


Schlossplatz im Wandel der Zeiten


Ein Rückblick über die baulichen Veränderungen am Schloss in Oldenburg. Interessant ist dazu auch ein Blick in die Bücher von Werkstattfilm: „Nächste Haltestelle Stadtumbau“, „Neues Oldenburg“ und „Blumen und Beton“ in dem der Wandel rund ums Schloss in verschiedenen Bildern umfangreich dokumentiert wird.


Blick vom Berliner Platz aufs Schloss 1963

 (Foto Alfred Stolle)
























Blick aus den Schlosshöfen auf das Schloss

 23.März 2011. (Foto: K-D.Stolle)



Mehr zum Schloßplatz unter Themenwelten


Außerdem findet man hier etwas über das Schicksal von Gebäuden und Denkmälern der Stadt Oldenburg. Hier schon mal aktuelle Berichte:


Die Oldenburger Fischerknaben einst und jetzt


Einst prägten zwei Fischerknaben mit einem wasserspeienden Fisch die Innenstadt der alten Residenzstadt Oldenburg mit, zwei Kunstwerke die über 100 Jahre alt sind, aber ein unterschiedliches Schicksal hinter sich haben.


Der von Emil Obermann geschaffene sitzende Knabe mit Fisch wurde um 1905 auf einem Stein thronend am Stau in der Nähe der Hauptpost aufgestellt. Nachdem der vordere Teil des Hafenbeckens 1933 überbrückt wurde entstand dort der Stautorplatz mit einer in Klinker gefassten Schmuckanlage mit Ruhebänken, dort fand der Fischerknabe in einen Wasserbecken seine neue Heimat. Die Anlage entwickelte sich zu einem beliebten Treffpunkt der Oldenburger, bis die beschauliche Anlage Anfang der 60er Jahren Parkplätzen weichen musste. Der sitzende Fischerknabe wurde auf das Grundstück  Gartenstraße 5 hinter dem Kulturzentrum „Brücke der Nationen“, versetzt und wurde dort vergessen. Erst um 1982 fand man das von Gebüsch zugewachsene Kunstwerk wieder und verbannte es aus der Innenstadt in eine Grün- und Teichanlage in Bürgerfelde. Allerdings kommt aus dem Fischmaul leider kein Wasserstrahl mehr.

Während der sitzende Fischerknabe aus der Innenstadt verschwunden ist, war ein ähnliches Kunstwerk, ein stehender Fischerknabe mit Fisch, bis 2012 in der Oldenburger Innenstadt zu bestaunen. Gegenüber vom Staatstheater befand sich der „Tobiasbrunnen“, der Brunnen wurde um 1895 von Professor Paul Peterich in Florenz geschaffen. Auf der Landesaus-stellung 1905 präsentiert fand er an der Roonstraße / Ecke Theaterwall seinen Standort. Anfang der 60er Jahre wurde er wegen des Ausbaus des Wallringes zum Pulverturm versetzt, aber 1995 kehrte er wieder zum Theaterwall zurück. Aus dem Fischmaul fließt in den Sommer-monaten auch noch der Wasser-strahl in das Brunnengefäß. Der Bildhauer Paul Friedrich Gustav Peterich lebte von 1864-1937. Im Jahre 1884 erhielt er ein Stipendium des damaligen Großherzogs von Oldenburg für das Studium in Hamburg und Berlin. Später berief ihn ebenfalls der Großherzog als Professor nach Rastede.

Wegen des Parkplatzumbaus infolge der Straßenbauarbeiten am Theaterwall wurde der  Brunnen 2012 abgebaut und wurde restauriert. Im Sommer 2013 wurde er an einen neuen Standort auf dem Parkplatz wiederaufgebaut. Dieser neue Standort ist aber eventuell gar nicht dafür geeignet wie die NWZ berichtete.


Thema Eisenbahnwelten

Themen über die Eisenbahn im Oldenburger Land: Bahnhöfe - Anlagen - Strecken -Lokomotiven - Museumsbahnen in Nordwesten - Rückblick auf Fahrten mit dem VLV -


Fotos :Kramermarktsumzug im Jahre 1979 im Hintergrund das ehemalige GOE Verwaltungsgebäude. Auf der Eisenbahnbrücke auf der gerade ein mit einer V200 bespannter Güterzug verkehrt, künden bereits Masten die Elektrifizierung der Strecke Oldenburg - Bremen an.
















Das mittlere Bild zeigt den gleichen Bahnübergang im Jahre 1964 mit Blick zum Pferdemarkt. Foto:©Stolle





















Foto unten: der Betriebsküche der Reichsbahn an der Karlstraße um 1948 Foto:©Archiv Stolle


Erinnerung an historische Anlagen am Oldenburger Hauptbahnhof


Im Juni 2009 wurde eines der letzten Relikte der oldenburgischen Eisenbahngeschichte, der im Jahre 1898 erbaute rechteckige Lokschuppen auf dem ehemaligen Bahngelände an der Karlstraße abgerissen. Der sich ebenfalls noch auf dem Gelände befindliche 1895 erbaute Ringlokschuppen soll aber stehen bleiben. Der neue Eigentümer, die EWE plante laut der NWZ vom 17.06.2009 eine kulturelle Nutzung. Um den Ringlokschuppen hatte sich in den vergangenen Jahren niemand gekümmert und so drohte er ebenso zu verfallen wie der benachbarte rechteckige Lokschuppen. Zeitweilige Pläne für die Einrichtung einer Diskothek wurden nie verwirklicht. Die Gebäude waren bis zum Verkauf an die EWE im Bahnbesitz, die kein Interesse am Erhalt hatte.

Die 2014 angekündigte Sanierung des verbliebenden traditionsreichen Ringlokschuppens am Hauptbahnhof ist inzwischen gescheitert. Ein Investor der ein Kulturelles Zentrum mit gastronomischen Betrieb plante, beendete laut Berichten der NWZ das Projekt und begründete das damit, dass die Stadt keinen ernsthaftem Willen habe den Lokschuppen zu erhalten. Vom Ringschuppen sollte laut den im Juli 2015 vorgestellten Plänen für die Bebauung des EWE-Geländes aktuell nur noch ein Teil der Fassade erhalten bleiben, diese Pläne der EWE haben sich mittlerweile aber zerschlagen und die noch vorhandenen Reste des Ringschuppens wurden im Frühjahr 2026 abgerissen, damit verlor die Stadt ein weiteres Relikt aus der Geschichte der Oldenburgischen Eisenbahn.
Von dem einstigen nördlich des Oldenburger Hauptbahnhofes liegenden Bahngelände der ehemaligen Großherzoglich Oldenburgischen Eisenbahn mit der Eisenbahnwerkstätte, dem späteren Ausbesserungswerk ist in Oldenburg kaum noch was geblieben. Zwar steht das alte Direktionsgebäude am Pferdemarkt noch, es wird aber heute nicht mehr von der Bahn genutzt. Auch nachdem aus den deutschen Landeseisenbahnen 1920 die Deutsche Reichsbahn wurde, gab es noch bis zum 31.12.1934 eine eigene Reichsbahndirektion Oldenburg. Im Jahre 1925 beschäftigte diese 4.350 Menschen. Ab 1935 gehörte der größte Teil dann bis 1974 zur Direktion Münster, seit die DB-Direktion Münster am 31.12.1974 aufgelöst wurde gehörte das Gebiet der ehemaligen GOE vollständig zur Direktion Hannover. In der Folgezeit verlor Oldenburg nach und nach eine Dienststelle nach der anderen, heute sind die Zeiten endgültig vorbei, als Oldenburg noch eine Eisenbahner-Stadt war.  Ursprünglich hatte die Nordwestbahn, die seit November 2000 den Betrieb von Osnabrück nach Wilhelmshaven bzw. Delmenhorst/Bremen aufnahm vor, in Oldenburg einen Betriebshof zu bauen, leider scheiterten die Pläne vor allen an der Haltung der Deutschen Bahn.


Mehr auf Seite Eisenbahnwelt Letztes update 24.09.2025

Thema Trollibus


Einst rühmte sich die Stadt Oldenburg (Oldb) damit, die Stadt mit dem ersten zusammen-hängenden Obusnetz in Deutschland zu sein. Im September 1936 rollten die ersten „Trollibusse“ auf den Straßen von Oldenburg. Im Herbst 1957 hieß es aber Abschied nehmen vom Oldenburger Trollibus, der 21 Jahre das Leben in der Stadt mitgeprägt hatte. Am 26.10.1957 einem Sonnabend verkehrte der letzte Trollibus in Oldenburg. Damit diese Zeit nicht ganz in Vergessenheit gerät, habe ich die Seite "Trollibus" meiner Homepage diesem Thema gewidmet. Außerdem erfährt man auf dieser Seite etwas über die Entwicklung des Oldenburger Nahverkehrs. Zwar ist die richtige Schreibweise Trolleybus aber in Oldenburg wurde daraus der "Trollibus"


Medien zum Thema:Buch: Klaus-Dieter Stolle "Der Obus in Oldenburg"


Es war anfangs nicht einfach, die Oldenburger zur Nutzung von öffentlichen Nahver-kehrsmitteln zu bewegen. Der frühzeitige Versuch in Gestalt einer Pferdebahn scheiterte 1889 mangels Inanspruchnahme seitens der Bevölkerung, eine elektrische Straßenbahn kam für die Stadtväter niemals ernsthaft in Betracht und die Bremer Vorortbahnen gaben ab 1925 mit ihren Benzinautobussen lediglich ein kurzes Gastspiel in der Huntestadt.
Der Unternehmer Theodor Pekol verhalf Oldenburg schließlich zu einem leistungsfähigen Stadtbus-verkehr, der die Fahrgastzahlen rasch ansteigen ließ. Mit der Stadtverwaltung an seiner Seite suchte er 1935 nach neuen Lösungen für ein modernes Verkehrskonzept – und entschied sich für den Oberleitungsbus.
So wurde Oldenburg im Jahr 1936 die erste Stadt im Deutschen Reich mit einem zusammenhängenden Obusliniennetz. Der „Trollibus“, so nannten die Oldenburger
ihren Obus, wurde ein voller Erfolg. Etwa 21 Jahre lang prägten die Fahrleitungen und mattgrünen kantigen Pekol-Obusse das Stadtbild. Auf einem Netz mit über 18 km Streckenlänge brachte „Trolli“ seine Fahrgäste vom Markt nach Nadorst, Kreyenbrück, Eversten, zum Bahnhof oder zum Flughafen. Von 1944 bis 1954 betrieb Pekol zudem seine Buslinie Jever – Wilhelmshaven mit Obussen. Die Ablösung kam aus eigenem Hause. Theodor Pekol, in der Fachwelt als innovativer Buskonstrukteur bekannt, entwarf einen Leichtmetallomnibus, der
 dem in die Jahre gekommenen Obus in wirtschaftlicher Hinsicht weit überlegen war. "Strom aus“ hiess es schließlich am 26. Oktober 1957, nachdem der letzte
Trollibus ins Depot Dietrichsfeld eingerückt war. Einige vergessene Hauswandrosetten in der Innenstadt verraten noch heute, wo einst die Oberleitungen verliefen.Sonst finden sich kaum noch Spuren. Viele ältere Oldenburger erinnern sich noch gern an „ihren Trolli“, und so erfährt man manches Detail, wenn man sie auf das Thema „Pekol und der Trollibus“ anspricht. Dieses Buch zeichnet die Geschichte des Obusses in Oldenburg anschaulich nach.
Das Buch: "Der Obus in Oldenburg" von Klaus-Dieter Stolle 112 Seiten 17x24 cm gebunden, 124 Fotos, 21 Skizzen, ist zu beziehen beim Verlag Kenning Buschkamp 6, 48527 Nordhorn Telefon 05921 76996 - FAX 77958 - ludger.kenning@web.de und im Buchhandel. Siehe auch
den NWZ-Bericht.

          
DVD 
Seit dem 20. November 2009 ist die DVD "Die Fahrkarte bitte!" im Handel, ein Film über das Wirken des Familienunternehmens Pekol und die damit eng verbundene Geschichte des Oldenburger Nahverkehrs bis in die 80er Jahre hinein. Zwei Jahre lang haben der Regisseur Farschid Zahedi und der Kameramann Daniel Schmidt Zeitzeugen teilweise an Originalschauplätzen befragt.
Der Verein Werkstattfilm bewegt sich seit längerer Zeit auf dem Gebiet der regionalen Film- und Medienarbeit sowie der Mediengeschichte.


Mehr auf Seite Trollibus Letztes update 24.05.2026


Thema Pekol / VWG / WOAG


Auf dieser Seite wird städtische Nahverkehr in Oldenburg nach Ende der Trollibuszeit bis heute behandelt, außerdem findet man Berichte über den Busunternehmer und -konstrukteur Theodor Pekol, über das ehemalige Pekolmuseum, über den Bus- und Flugunternehmer Erich Passon, den Stadtverkehr in Delmenhorst und über die Oldenburger Wagenbauanstalt die auch Straßenbahnen baute. Letztes update 27.05.2026


Thema Postwelten

Obus auf einer Berliner Briefmarke

Auf dieser neuen Seite findet man nun die Geschichte des Überlandverkehrs im Land Oldenburg von der Postkutsche bis zum Beginn des Eisenbahnzeitalter. Außerdem wird hier nun die Geschichte der Bahnpost behandelt. Sowie einen Blick auf Briefmarken meist zum Thema Oldenburg..




Mehr auf Seite Postwelten Letztes update: 14.05.2026


Thema Landbus Kraftpost & Co

Auf dieser Seite wird die Geschichte des Überlandverkehrs im Oldenburger Land behandelt von den ersten Autobussen bis zum ZVBN. Einen besonderen Abschnitt nimmt dabei die Einführung von Kraftpostlinien ab 1925 ein, da heute nur noch wenig darüber berichtet wird. Ein Beispiel:


Die Stadt Oldenburg erhielt am 01.04.1925 Kraftpostlinien
- Das verpasste Jubiläum im Jahre 2025 -


Oldenburg erhielt vor über 100 Jahren einen Kraftpostverkehr, der Oldenburger Lokalpresse war das Ereignis im Jahr 2025 im Gegensatz zum "Jeverschen Wochenblatt" leider keine Meldung mehr wert.


Die Nachrichten für Stadt und Land berichteten am 31.03.1925 darüber, das am 1. April 1925 die Deutsche Reichspost die zwei Kraftfahrtlinien Oldenburg – Elsfleth, die fast alle in Moorriem belegenen Ortschaften berührte und Oldenburg – Wardenburg in Betrieb nimmt. Die Wagen, bei denen die letzten Erfahrungen auf den Gebiete des Omnibusbaues verwertet worden seien und die in Bezug auf Schnelligkeit und Bequemlichkeit allen Anforderungen entsprächen, verkehren in jeder Richtung nach Elsfleth dreimal und nach Wardenburg zweimal täglich. Es wäre mit Sicherheit zu erwarten, das diese neuzeitliche Verkehrseinrichtung, die dem wiedererwachenden Verkehrbedürfnis gerecht würde, starken Zuspruch finden wird. Die Fahrzeiten gingen aus dem im Anzeigenteil veröffentlichten und den in den Wagen sowie Postdiensträumen aushängenden Fahrplänen hervor.

Kraftpostfahrplan Mai 1925

Fahrplan aus den Nachrichten für Stadt und Land im Mai 1925









Weitere Kraftpostverbindungen ab Olden-burg folgten am 30.04.1925 mit der Kraftpostlinie Oldenburg – Edewecht – Friesoythe – Lorup und am 22.08.1925 mit der  Kraftpoststrecke Oldenburg – Metjendorf – Wiefelstede. Am 30.08.1925 wurde der Betrieb auf der Strecke Oldenburg – Kirchhatten - Dötlingen – Wildeshausen – Visbek aufgenommen. Aber bereits im Jahr 1925 mussten einige Teilabschnitte bereits wieder aufgegeben werden. 


 Mehr dazu und auch über die weiteren Kraftpoststrecken im Oldenburger Land erfährt man auf der Seite Landbus Kraftpost & Co          Letztes update: 14.05.2026


Historie


Steinkimmen 30.04.2017 alter und neuer Funkmast nebeneinander.

Diese Seite informiert über Ereignisse aus dem Oldenburger Land, wie vom Sender Oldenburg-Etzhorn; vom ehemals höchsten Bauwerk Deutschlands, dem Funkmast Steinkimmen, von der ersten Ansichtskarte, die in Oldenburg erfunden wurde, von der Zeitschrift "Der Residenz-bote", den Verwaltungsreformen 1933 und in den 1970er Jahren. Weitere Themen sind: das Ende des Landes Oldenburg, die Wappen der früheren Länder in Niedersachsen und die Deutschen Städte die ihren Namen verloren haben.











Mehr dazu unter  Historie                Letztes update: 14.05.2026



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